Montag, 14. September 2009

Isla de Ometepe

Wow, das war ein Wochenende! Am Samstag bin ich nach Ometepe gefahren, also Bus nach Rivas, Taxi nach San Jorge und mit der Faehre nach Moyogalpa auf Ometepe. Auf dem Boot nach Moyogalpa habe ich eine Australierin kennengelernt, Nikola, die kein Spanisch konnte, und da hab ich ihr etwas geholfen. Auf Ometepe steuerten wir beide das erste Touristenbuero an und buchten zusammen eine Tour: eine Halbtagstour auf den Vulkan Concepcion, Beginn Sonntagmorgen um halb neun, Kosten 15 Dollar. Bei der Anmeldung mussten wir ein Hotel angeben und haben das genommen, was uns empfohlen wurde. Da das Hotel nur Doppelzimmer fuer 30 dollar pro nacht hatte, haben wir uns kurzerhand ein Zimmer geteilt. Da wir nun sowieso schon zusammenwaren, sind wir was essen gegangen. Als wir dann zurueck zum Hotel kamen, rief Erick, unser Tourguide, nach uns, um uns mitzuteilen, dass noch 4 Nicamaenner aus Managua diesselbe Tour machen wollen und ob wir was dagegen haetten, da sie bis zur Spitze laufen wollten und nicht nur bis zur Baumgrenze, wie wir.
  • Planaenderung:
So aenderten wir unsere Plaene dahingehend, dass wir nun nicht 6 Stunden, sondern 10 Stunden klettern und die Spitze des Vulkans erklimmen wollten, ausserdem ging es schon um 6 Uhr los.
  • Los gehts!
Am naechsten morgen um halb 7 gings dann auf zum Ausgangspunkt und der Aufstieg begann. Waehrend wir so durch den Dschungel stapften, sah ich riesige Schmetterlinge, Affen, Kaffeebaeume, Anisstraeucher und noch so einiges mehr. Die Natur auf dem Weg nach oben war alleine schon sehr interessant. Aber als wir dann oben ankamen...
  • Die Baumgrenze:
Der Blick von 1000m Hoehe war echt der Hammer. Da wir gutes Wetter hatten, konnten wir ueber die Insel hinaus sogar noch das andere Ufer des Sees erkennen. An diesem Ort blieben wir dann eine Halbe Stunde um uns auszuruhen, das war etwa um 10 uhr. Nun hatte uns aber der Ehrgeiz gepackt weiter hinauf zu klettern...
  • Die letzten 200m:
Wir machten uns an den harten aufstieg der naechsten 200m und nach einer std tortur kamen wir endlich an. es war nicht der gipfel des vulkans, der ist fast unbesteigbar, aber immerhin der hoechste punkt an den normale menschen wie ich klettern koennen. Unglaublich! Nach etwa einer std da oben, mussten wir dann wieder zurueck, denn es standen noch 4 stunden abstieg vor uns. der ging recht schnelle und unspektakulaer von statten.
  • was bleibt:
ich habe muskelkater am ganzen koerper, 3 blasen an den fuessen und bin hundemuede...darueberhinaus habe ich aber wunderschoene fotos und eine fantastisches we mit tollen erfahrungen. bei gelegenheit werde ich noch ein paar fotos hochladen, aber dazu habe ich im moment keine zeit... liebe gruesse an alle, ich habe es ueberlebt :P

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