Hallo alle zusammen!
.
Jetzt bin ich also endlich da und beginne mein Abenteuer. aktuell ist es halb 11 und um die 30° C.
Ich hab allein jetzt schon so viele interessante Eindrücke, dass ich das mal in Kategorien aufteile:
Meine Anreise war ziemlich hart. Der Flug nach Miami war ziemlich ungemütlich und fühlte sich noch länger an, als er eh schon war. Am Föughafen lief alles ganz gut, ich habe sogar eine nette alte Lady aus Matagalpa hier in Nicaragua kennengelernt, die mir ALLEsüber ihr Leben erzählt und mich zu sich eingeladen hat.
Nach 6 Stunden Wartezeit konnte ich weiterfliegen und war endlich um halb neun Ortszeit in Nicaragua.
Pope hat mich vom Flughafen abgeholt und wir sind zu einem Hotel gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir bei einem Fastfoodimbiss ala McDoof angehalten und haben immerhin innerhalb von 40 Minuten was zu Essen bekommen... Danach gings sofort ab ins Hotel und ins Bett.
.
Am nächsten Morgen sind wir dann nach Limon dos gefahren. Auf dem Weg haben wir Transporter mit haufenweise Zeug drauf und noch Leuten ganz oben sitzend gesehn, unglaublich viele Tiere und noch mehr interessante Häuser und Menschen...ich kann gar nich alles aufzählen.
gegen Mittag waren wir dann im Projekt.
Das Projekt liegt doch nicht direkt am Strand, aber völlig im Grünen. Ich habe ein schönes Zimmer, aber leider keine Schränke. Also muss ich vorerst wohl aus dem Koffer leben, bis mir was besseres einfällt.
.
Gestern, an meinem ersten Tag, waren nicht viele Kinder hier, vllt 12. Ich war bei der kleineren Gruppe und habe Christián, der Lehrerin, bei ihrer arbeit zugesehen. Soweit ich das bisher verstanden habe, soll ich bald Englischunterricht geben, in dem Stil wie Rachel, die letzte Freiwillige, das getan hat. Es bleibt spannend.
Ein Mädchen im Projekt wird von Pope liebevoll "Pest" genannt, weil sie so anhänglich ist, und das ist sie wirklich.
Laut Pope ist in Limón Dos der Klatsch und Tratsch das Wichtigste. Es wird wohl erzählt er wäre der alte Mann, der ständig alle jungen Mädchen flachlegt und schlimmeres. Vor 1,5 Stunden hat Pope mir den weg zum Strand gezeigt und hat erzählt, dass die bisherigen Freiwilligen jeden Morgen dorthin gelaufen sind. Ich kann verstehen warum, er ist wirklich schön und sehr ruhig.
Außerdem sagte Pope, dass die anderen bei ihrem Rückflug "hübscher" waren, als vorher, weil sie durch die Strandgänge usw abgenommen haben und natürlich braun waren... sowas lässt ja hoffen ;)
Die Landschaft hier ist einfach großartig. Alles ist grün und zugewachsen und es gibt nur wenig Pflanzen, die ich kenne. Bei den Tieren ist das etwas anders. Nicht nur, dass wir Pferde als dierekte Nachbarn haben und Pope zwei Katzen hat... Die Pferde kommen, wenn es abend wird zur Schule und fressen da weiter, weils sie Angst im Dunkeln haben (laut Pope). Außerdem laufen hier ständig Hühner und Schweine rum. Es ist also immer ein Abenteuer aus dem fenster zu gucken. Ich als Obstliebhaberin habe hier mein Paradies gefunden, weil es hier so viel neues Obst gibt. Bisher habe ich Bananen, Melone, Ananas und Mango gegessen. Ja, alles bekannte Früchte, aber sie schmecken hier viel besser als in Deutschland- und die Ananas ist fast weiß.
Bisher haperts noch etwas mit den Sprachkenntnissen, aber alle im Projekt haben gesagt, dass man das hier sehr schnell lernt. Immerhin habe ich noch Pope, der sich mti mir auf Englisch unterhält.
.
.
.
So, das wars fürs Erste. Mir geht es also ganz gut, wie man merkt. Ich fühle mich noch etwas alleine, wegen der fehlenden Sprachkenntnisse, aber das wird schon.
Liebe Grüße aus dem heißen und sonnigen Nicaragua!!!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen