Dieses Wochenende war ich spontan in Granada. Pope und Frank hatten ein paar Dinge in Granada zu erledigen und haben mich im Auto mitgenommen. So bin ich hier gelandet. Als ich im Park rumsass, hab ich einen Touristenfuehrer kennengelernt, der mir bei der Hotelsuche geholfen hat. Ich hab eine Tour in einer Kutsche durch die Stadt gemacht und mich anschliessend fuer eine Canopytour angemeldet. Eine Canopytour ist sowas wie der Hochseilgarten in Wetzlar- allerdings nur der Teil, wo man an den Stahlseilen durch den Wald rutscht.

- Das ist eine der vielen Kirchen in Granada, die ich waehrend meiner Kutschfahrt gesehen habe.

So bin ich also heute morgen zum Touristenbuero und die Tour ging los. Hier zu sehen ist ein Ausschnitt des Waldes, in dem das alles stattfand-kuschelig
- Das bin offensichtlich ich, waehrend ich mich durch den Urwald schwinge.
- Leider ist bei dem Bild mein Kopf nicht drauf, aber da rutsche ich gerade kopfueber. Der Guide diente dazu, zu bremsen und meine Beine oben zu halten :P Interessanter Job sag ich mal.
Ich bin auch nochmal alleine kopfueber gerutscht, als es nicht so steil war und man nicht bremsen musste.
Das Beste aber war "Superchica"! Wie Superman bin ich mit dem Kopf voran gerutscht, die Arme von mir gestreckt, als wuerde ich fliegen. Etwas, was den Job als Guide noch interessanter macht, da man den Guide wieder zum Bremsen brauchte und ich mich daher mit meinen Beinen an ihm fetsklammern musste. Davon hab ich aber kein Foto, weil das Bild auf der Kamera von einer anderen aus der Gruppe ist.
- In meiner Gruppe waren 3 Maedels aus den USA, die in Costa Rica studieren und 5 Maedels aus Norwegen, die in Lateinamerika rumreisen.
Alles in Allem war die Tour ganz lustig, aber viel zu kurz fuer den Preis, den ich bezahlt habe. Aber Spass kostet eben :) Vorrausgesetzt ich kriege die Bilder, hat es sich auf jedenfall gelohnt :P
- Ich will auf jeden Fall nochmal nach Granada und mir die "Isletas" (354 kleine Inselchen im Lago Nicaragua) und den Vulkan Mombacho angucken. Irgendwie haben es mir die Vulkane angetan.
Ich bin trotz der vielen Aktivitaeten, die man hier machen kann, aber ganz froh, dass ich nicht hier im Projekt arbeite, weil es hier einfach viel zu viele Moeglichkeiten zum Geldausgeben gibt... Mal sehen, was ich das naechste Mal mache, wenn ich hier bin.
- Meine letzte Woche alleine bricht morgen an. Clara, die andere Freiwillige aus Deutschland, kommt am 20.10. ins Projekt. Mal sehen, was wir dann alles unternehmen.
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